Im Taumel der Zwanziger
Lesung, Konzert und Dialog

Das René Guénot Quartett (Saxophonquartett) und der Musikwissenschaftler Tobias Bleek laden ein zu einem musikalischen Blick in die 1920er Jahre.In dieser Zeit geriet nicht nur die Welt, sondern auch die Musik und das Musikleben ins Taumeln: zwischen Krise und Krieg, Abschottung und Austausch, dem resignativen Blick zurück und neuer Dynamik. Wie eng Musik und Gesellschaft miteinander verflochten sind, zeigt sich an Geschehnissen, Debatten und Entwicklungen, die uns auch heute noch beschäftigen. Davon berichtet Tobias Bleek in seinem Buch Im Taumel der Zwanziger.Das René Guénot Quartett besteht aus Michael Niesemann, Pascal Schweren, Nikita Werner und Jakob Jentgens. Die vier Musiker spielen in dieser Besetzung auf Saxophonen des französischen Instrumentenbauers und Radrennfahrers René Guénot, dem das Quartett seinen Namen verdankt. In den 1920er Jahren hatte er eine kleine Instrumentenmanufaktur in Paris. Diese vier „Geschwister-Instrumente“ entwickeln zusammen einen ganz besonderen Klang. Gespielt werden Kompositionen von W.C. Handy, George Gershwin, Pierre Vellones und Gabriel Pierné. Zwischen Blues, Jazz und französischer Moderne entfaltet das Saxophon die ganze Bandbreite seiner erst wenige Jahrzehnte jungen Geschichte. Im Anschluss an die Lesung und die Musik freut sich das Ensemble, mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen – über die 1920er und die 20er, in denen wir gerade leben, über vergangene und gegenwärtige Herausforderungen und über die gesellschaftliche Rolle von Musik.
Samstag, der 31. Oktober 2026 – 19 Uhr Saal der FeG Essen-Kettwig, Steinweg 7
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Diese Veranstaltung wird vom Kulturamt der Stadt Essen unterstützt.










































Kommentare